Aphorismus

Er war verzweifelt. Alleine. Das kalte, farblose Mondlicht liess auf seinen Wangen hin und wieder eine Träne aufblitzen. Mutlos und gebrochen. - Doch dann hob er seinen Kopf etwas an und wurde sich des blühenden Forsythienstrauchs bewusst, neben dem er stand. Unzählige, eng beieinander sitzende Blüten zeugten davon, dass das Leben selbst in der Dunkelheit noch viele schöne Hoffnungen in sich birgt. Der Morgen wird kommen - so viele Blüten können sich nicht irren.

Hugo Weyermann

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Meine Aphorismen in der "Gedankentee-Trilogie". Ideale Geschenke - auch für sich selbst!

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