Werbung:



GastautorenInnen auf undsoweiter.ch

Zur Textübersicht

Diesen Text im PDF-Format lesen/drucken/speichern

Rettung in letzter Sekunde

von Corina

Verfasst: 11-jährig

Alle Rechte bei der Autorin

An einem Samstagabend rief Nicole fröhlich: "Wir gehen Morgen in die Ferien!"

"Mutter, wann gehen wir dann?", fragte Tim.

"Ungefähr um 7.00 Uhr morgens!", war die Antwort.

"Esst jetzt weiter. Eure Mutter hat jetzt dann schon alle Wörter, die es gibt ausgesprochen!", sagte Herr Giebel lachend, denn die Kinder fragten alles, was man fragen konnte, schon den ganzen Abend lang! Im Bett flüsterten die Kinder noch ausgiebig, über die Ferien.

Am nächsten Morgen fuhren sie los nach Griechenland, zuerst mit dem Auto, dann mit dem Schiff. Als sie ihre Ferienvilla zuerst von aussen, dann von innen betrachteten, stand ihr Mund offen vor Begeisterung: Eine wunderschöne Villa mit Pool und zwei Badezimmern.

"Wo gehen wir zuerst baden, im Pool oder im Meer?", fragten die Kinder wie aus einem Mund.

"Zuerst packen wir aus, dann sehen wir weiter," bestimmte Frau Giebel.

Nachdem sie ausgepackt hatten, fragte Tim: "Heute findet in Griechenland ein Fussballspiel statt. Gehen wir schauen?"

"Ich bestimmt nicht, aber dein Vater vielleicht!" Frau Giebel deutete auf Herrn Giebel. Natürlich ging der Vater mit, und die Frauen lagen in der Sonne am Pool.

Nach einer Weile stand die Mutter auf: "Wollen wir tauchen gehen? Mir wird zu heiss in der Sonne."

"Klar, gehen wir?"

"Eins, zwei, drei, wer zu erst umgezogen ist!", rief die Mutter.

Zehn Minuten später standen beide vor der Hütte, wo man sich anmelden musste. Sie klopften an. Ein grosser Mann stand da und fragte: "Wie alt ist Ihre Tochter?"

"Dreizehn", antwortete die Mutter.

"Entschuldigen Sie, aber das Tauchen ist erst ab fünfzehn erlaubt!"

"Dann gehe ich auch nicht!", sagte Frau Giebel bestimmt.

"Lass nur. Gehe du, ich mache in dieser Zeit einen Spaziergang," antwortete Nicole tapfer.

Also ging die Mutter mit dem jungen Mann mit. Nicole durfte sie bis zum Strand begleiten. Bevor sie untertauchte, sagte der Mann: "Sie haben Luft in der Flasche für eine Stunde." Dann tauchte sie unter.

Nicole lief am Strand entlang, bis sie zwei Jungen und ein Mädchen entdeckte, die gerade ein Boot ins Wasser schoben. Das Mädchen rief: "He du, willst du auch mitkommen?"

"Nein danke, aber was wollt ihr denn machen?", kam es von Nicole.

"Schwämme tauchen. Also ich nicht, aber meine zwei Brüder. Ich schaue zu!", sagte das Mädchen.

Nach etwa 55 Minuten dachte Nicole: Jetzt kommt Mam gleich hoch. Doch fünf Minuten später war immer noch nichts zu sehen von Frau Giebel. Nicole wollte zu dem Mann gehen, doch er war nicht da! Nicole schrie dem Mädchen um Hilfe zu, sofort kamen sie angerudert: "Was ist denn?", fragten sie.

Nicole berichtete. Sofort tauchten die Jungen ab und suchten Nicole's Mutter. Bald tauchten sie auf mit Frau Giebel, Nicole war überglücklich.

"Ihr Fuss war eingeklemmt!", berichteten die Jungen.

Zu Hause erzählten die Männer von dem Fussballspiel, so dass die Frauen gar nicht zu Wort kamen. Sie nahmen sich aber vor, alles am nächsten Tag zu erzählen.


Nutzungsbestimmungen

Diesen Text im PDF-Format lesen/drucken/speichern

Diese Seite jemandem empfehlen

Zum Seitenanfang

Zur Startseite von undsoweiter.ch